Vegane Nidelwähe

Ein Klassiker aus Kindheitstagen: Nidelwähe oder Rahmfladen!

Wir hatten sie schon komplett vergessen, die feine Nidelwähe, die wir in unserer Kindheit so geliebt haben und zu der wohl jedes Schweizer Mami und Grossmami ein eigenes Rezept hat. Doch dann ist eine liebe Freundin an uns herangetreten mit der Bitte, die Nidelwähe zu veganisieren. Ihr Sohn vermisse diesen Klassiker sehr. Und wie wir das Wort Nidelwähe hören, erinnern auch wir uns an den herrlich rahmigen Geschmack mit einer leichten Note nach Vanille und der köstlich cremigen Konsistenz dieser feinen Wähe die so ganz ohne Fruchtbelag auskommt 😉

Ja da musste man uns wahrlich nicht lange bitten und schon beim zweiten Versuch war die vegane Nidelwähe geboren. Unsere Testwähe war genau so schnell weg, wie wir das aus Kindheitstagen von der herkömmlichen Nidelwähe kannten. Natürlich musste das Rezept noch durch den Härtetest: diese Woche hat unsere Freundin nach unserem Rezept für ihren Sohn gebacken und beide waren von der feinen Wähe begeistert. Und nun darf das feine Rezept raus zu Euch, auf dass es noch viele weitere Kindheitserinnerungen wecken mag und die Nidelwähe in der veganen Version ein wahnsinns Comeback feiern darf!

Bei den Zutaten haben wir als Rahm den feinen Oatly Haferrahm gewählt. Wir finden, er passt immer dann am besten, wenn der Rahmgeschmack bei einer Speise im Vordergrund steht. Wie zum Beispiel auch bei der Panna Cotta. Für den feinen Vanille-Geschmack verwenden wir den herrlichen Bourbon-Vanillezucker von Brecht – der ist einfach nicht zu toppen. Und die perfekte Bindung sowie die schön gelbliche Farbe bekommt unsere Nidelwähe vom Natura Ei-Ersatz. Der Rest sind Basics wie ein veganer Kuchenteig – findest Du bei Migros, Coop oder Volg in der Kühltheke – etwas Mehl und Rohrohrzucker.

Benötigte Zeit15 Minuten zubereiten
45 Minuten backen
Portion/Anzahl PersonenErgibt ein Wähenblech von 28 - 32 cm Durchmesser
SchwierigkeitSehr einfach zuzubereiten

Zutaten

Das ist drin:

1
rund ausgewallter Kuchenteig
4 gehäufte Esslöffel
Natura Ei-Ersatz
1 dl
lauwarmes Wasser
5 dl
Oatly Haferrahm
2 gehäufte Esslöffel
MehlKaufen
6 Esslöffel
RohrohrzuckerKaufen
2 Teelöffel
Vanillezucker

Vorgehen

So gelingt’s:

  1. Den Backofen auf 220° vorheizen.
  2. Den Kuchenteig mit dem Backpapier ins Wähenblech geben – wer kein Wähenblech hat, kann auch eine runde Springform verwenden – den Rand gut andrücken und den Teig mit einer Gabel dicht einstechen.
  3. Das Ei-Ersatzpulver in eine Schüssel geben, 1 dl Wasser dazugeben und mit dem Schwingbesen oder dem Handmixer verrühren bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Das angerührte Ei-Ersatzpulver nun mindestens 5 Minuten stehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Oatly Haferrahm in eine grosse Schüssel geben.
  5. Mehl, Rohrohrzucker und Vanillezucker dazugeben und mit dem Schwingbesen oder dem Handmixer gut verrühren – das Mehl muss sich vollständig aufgelöst haben.
  6. Nun den Ei-Ersatz dazugeben und alles gut verrühren.
  7. Die Rahmmischung nun auf den vorbereiteten Kuchenteig geben.
  8. Die Nidelwähe in der unteren Hälfte des vorgeheizten Ofens bei 220° ca. 45 Minuten backen – die Oberfläche muss leicht gebräunt sein.
  9. Die Wähe im Blech auf ein Kuchengitter stellen und gut auskühlen lassen – erst ganz ausgekühlt wird die Nidelwähe fest.
  10. Und jetzt schnell ein Stück sichern, bevor die Wähe verschwunden ist 😉

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